8. Skitour: Seewiesen – Hochschwab (2.277m)

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Tour in 3D via Doarama

Nach der Niederlage der letzten Woche muss es diesmal sein. Der Wetterbericht ist wieder nicht top, aber deutlich besser als letzte Woche. Ich bin ausgerüstet mit Proviant und Zuversicht. Die ersten vier Kilometer ziehe ich gar keine Felle auf. Auch wenn das nicht viel schneller ist, so ist es zumindest gefühlt weniger anstrengend. Am Parkplatz waren diesmal sogar Autos. Und hoppla, da wachselt einer seine Felle. Das muss ich unbedingt nachlesen. Ohne Felle geht es aber noch leichter. „8. Skitour: Seewiesen – Hochschwab (2.277m)“ weiterlesen

7. Skitour: Seewiesen – Hochschwab (2.277m) – abgebrochen

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Der Wetterbericht ist nicht überzeugend. Am Vormittag soll es bewölkt sein mit ein paar Schneeschauern. Am Nachmittag darf man auch in der nördlichen Steiermark Auflockerungen erwarten. Das ist kein besonderes Tourenwetter. Die Alternativen sind, daheim im Gatsch zu laufen oder am MTB sich in ein Erdferkel zu verwandeln. Da scheint der Hochschwab das bessere Cardio-Training. Die Route kann man nicht verfehlen. Der längste Teil geht in einem Tal entlang – der Unteren und der Oberen Dullwitz. Vor dem Talschluss geht es den Hang hinauf und dann weiter zum Schiestlhaus. Von dort dann in einer weiteren halben Stunde zum Gipfel.  „7. Skitour: Seewiesen – Hochschwab (2.277m) – abgebrochen“ weiterlesen

6. Skitour: Niederalpl – Rodel – Hohe Veitsch (1.981m)

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Schon am Montag bin ich am Parkplatz gestanden. Die Bedingungen waren optimal. In Vorfreude habe ich mich fertiggemacht. Beim Eincremen des Gesichts kommt die erschreckende Erkenntnis, dass ich die Schischuhe nicht eingepackt habe. Wie blöd kann man sein!!! Na ja, in Turnschuhen lässt sich in Niederalpl zu dieser Jahreszeit nicht viel anstellen. So kann man seinen Vormittag auch verbringen. Wenigstens ist die Autobatterie aufgeladen – grrr! Der Plan ist einfach: ich komme am Dienstag wieder. Halt, da ist Valentinstag – läuft .. nicht! Ulli zeigt Verständnis und sagt für Mittwoch zu – wow! Ich zeige ihr die Tourbilder am Internet. Ulli lässt sich nicht abschrecken. Also, dann am Mittwoch! „6. Skitour: Niederalpl – Rodel – Hohe Veitsch (1.981m)“ weiterlesen

5. Skitour: Zauchensee – Strimskogel (2.139m)

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Auch diese Semesterferien verbringen wir am Alpenhof in Zauchensee – siehe dazu den gesonderten Eintrag. Neuschnee hat den Strimskogel neu angezuckert, aber noch immer schauen die Latschen hervor. Im Hotel meint man, dass die Latschen zwei, drei Meter hoch sein. Da muss ich mal im Sommer hin. Wenn mich diese Latschen so überragen, dann wäre das schon ein seltenes Erlebnis. 😉 „5. Skitour: Zauchensee – Strimskogel (2.139m)“ weiterlesen

Skiurlaub: Zauchensee Februar 2017

Die Kinder bestehen jedes Jahr auf Urlaub am Alpenhof in Zauchensee. Dieses Jahr ist es kurzweilig, denn der Montag und Dienstag bringen Neuschnee, sodass gar die alten Tiefschneebänder wieder zum Einsatz kommen. Die Tourenschier machen abseits der Piste viel mehr Spaß – also, rein ins Vergnügen! Die Mädels machen auch große Fortschritte und Ulli muss sie nur noch selten „ausgegraben“. „Skiurlaub: Zauchensee Februar 2017“ weiterlesen

4. Skitour: Altenberg – Kutatschhütte – Windberg (1.904m) – Blarergraben

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Auf diese Tour habe ich mich brav vorbereitet. Da werden Karten studiert, Foren durchstöbert, Google Earth und Orthofoto betrachtet,… Bergfex.at und Alpenvereinaktiv.com sind meine beiden Apps, auf denen ich die Touren offline dabei habe. Auch ist die Schneelage nicht so sicher. Wenn in der Steilrinne nicht genug Schnee ist, muss ich entweder wieder rauf oder irgendwie ohne Schier runter. Beides nicht lecker. Also, Steigeisen und Pickel kommen auch mit. Das macht den Rucksack definitiv nicht leichter! „4. Skitour: Altenberg – Kutatschhütte – Windberg (1.904m) – Blarergraben“ weiterlesen

3. Skitour: Preiner Gscheid – Waxriegelhaus mit Ulli

Heute machen wir eine kleine Erkundungstour. Ulli hat eine neue Tourenausrüstung und der gebrochene Finger war noch bis vor kurzem im Gips. Da wagen wir nicht allzu viel. Fast wäre das Waxriegelhaus auch zu wenig hoch gewesen, um dem Nebel zu entkommen. Letztlich hat es doch gereicht. In der Sonne essen wir auf der Hütte zu mittag, ehe wir über die alte Piste wieder zum Preiner Gscheid abfahren. Der Kurztrip war ein voller Erfolg. „3. Skitour: Preiner Gscheid – Waxriegelhaus mit Ulli“ weiterlesen

2. Skitour: Preiner Gscheid – Waxriegelkamm – Heukuppe (2.007m) – Karlgraben

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Wieder ist strahlender Sonnenschein auf den Bergen angesagt. Auf Youtube habe ich mich zu allen möglichen Fragen des Schitourengehens vorbereitet. Die neue, edle Schitourenhose wurde von Ulli mit den Worten „Die erinnert mich ein bisserl an die alten Gatschhosen der Kinder.“ abgetan. Pah, keine Ahnung! GoreTex Pro musste her und das will ausprobiert sein! Am Preiner Gscheid bläst es noch kalt, aber schon bald spaziere ich in der Sonne mit aufgekrempelten Ärmeln. Was für ein Genuss. Am Waxriegelhaus gönne ich mir noch ein zweites Frühstück, ehe ich mich aufmache.

Schon nach wenigen Metern muss ich die Schier abschnallen und am Rucksack festmachen. Der Steig ist mir und wahrscheinlich auch den meisten anderen zu steil. Auch dort, wo es wieder flacher wird und ich wieder anschnallen kann, muss ich die Schier immer wieder in der Hand tragen. Ein Plagerei ist es schon ein bisserl, aber dafür ist hier niemand weit und breit. Das Plateau ist völlig ausgeblasen, aber man findet einen Weg, sodass man nicht abschnallen muss. Lediglich vom Predigtstuhl zum Karl-Ludwig-Haus muss ich die Schier ein ganzes Stück lang schultern. Mit den Schischuhen ist das überhaupt kein Problem. Das überrascht mich.

Beim Karl-Ludwig-Haus plaudere ich kurz mit einem anderen Tourengeher. Er sieht wenig Chancen, dass man mit Schier auf die Heukuppe kommt und abfahren kann. Ich orte mal Müdigkeit bei ihm und spaziere los. Was aus der Ferne wirklich trist ausgesehen hat, überrascht bei näherer Betrachtung. Das weiße Band findet seine Fortsetzung bis knapp vor dem Gipfel. Hier ist auch kein Mensch mehr. Ich schieße Fotos und genieße den Rundumblick.

Also, wegen der Abfahrt braucht man an einem Tag wie diesem nicht hier stundenlang raufwandern. Der Schnee ist windgepresst und recht hart. Die „Schlüsselstelle“, der Einstieg in den Karlgraben ist mit Schiern keine besondere Herausforderung. Die paar Schwünge im Steilen muss man nur deswegen achtsam setzen, weil hier der Schnee stellenweise fehlt. Da möchte ich jedenfalls nicht mit viel Schwung hängenbleiben und dann abheben. Immerhin dauert es ja sicherlich einige Zeit, bis sie dich da finden. Der Rest des Karlgrabens ist steil und eng, aber der Schnee ist wie auf einer präparierten Kunstschneepiste. Über die Siebenbrunnenwiese und die alte Skipiste bin ich rasch wieder beim Auto am Preiner Gscheid.