Glocknerwand – Hoffmannspitze – Pöschlturm (3.722m)

Schon vor geraumer Zeit haben wir uns den 12. August für die Glocknerwand ausgesucht. Das Bergführerbüro in Kals hatte mehrere Termine zur Auswahl, der 12. August war einer davon. Schon am Sonntag reise ich nach Klagenfurt, wo mich Gernot und Renate abholen. Den Montag will Gernot für die Akklimatisation nützen. Wir fahren nach Kals und stellen uns im Bergführerbüro vor. Das Wetter sieht super aus, den Bergführer, Toni Ponholzer, werden wir am Dienstag auf der Stüdlhütte treffen.

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Menorca

Für den Sommerurlaub haben wir uns Menorca ausgesucht. Carina will ans Meer, und damit sie nicht alleine ist, kommt in der ersten Woche Amelie und in der zweiten Woche Mia mit. Als Hotel haben wir uns das Hotel Villa Le Blanc in Sant Tomas ausgesucht. Nach der ersten Nacht gönnen wir uns ein Upgrade auf die Ocean Suite, und alles wird gut. Das Hotel bietet wirklich alles, was das Herz begehrt. Das Meer ist glasklar, Renate ist am besten Weg mit offenem Wasser Freundschaft zu schließen.

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Zürich

Lydia hat bei Ahead Health zu arbeiten begonnen. Ich will die Chancen nutzen, um mich persönlich vom Angebot der Firma in Kenntnis zu setzen. Am Montag soll ich in die Röhre, davor gibt es Wochenendprogramm beim Tochterherz. Wir treffen uns Freitag und lassen die Woche am Abend bei Frisk Fisk ausklingen. Ein Norweger serviert in Zürich und trotzdem schrecken mich die Preise nicht sehr. Dank sei der Inflation in Österreich, denn durch sie wird es in Österreich im Vergleich zur Schweiz teurer und der Preisschock damit geringer. Wilde Welt!

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Schneeloch – Hochtor – Josefinensteig

Mit Renate fahre ich nach Johnsbach zum Kölblwirt. Wir wollen hier übernachten und dann am nächsten Tag in der Früh über das Schneeloch aufs Hochtor und von dort über den Josefinensteig zur Hesshütte und wieder zurück nach Johnsbach.

Das Abendessen ist schon mal ein Genuss und auch das Zimmer ist fein. Der Gastwirt, mutmaßlich der Senior, der von der nächsten Generation gerade abgelöst wird, ist sympathisch und zuvorkommend. Er erkundigt sich zu den Bedingungen wie von Renate erbeten. Die neue, junge Hüttenwirtin der Hesshütte meint, dass geübte Bergsteiger mit dem Schnee, der noch liegt, fertig werden sollten. Na fein, ich bin in den leichten Trail-Bergschuhen und ohne Grödel unterwegs. Nicht einmal eine lange Berghose habe ich mit, abgesehen von der Regenhose. Der Wetterbericht sagt einen bedeckten, aber trockenen Vormittag und einen sonnigen Nachmittag ohne Gewitter voraus. Meteoblue, mein Lieblingswetterdienst, schätzt die Vorhersagekraft mit sehr hoch ein.

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Stadelwandgrat

Der Stadelwandgrat war bislang der Höhepunkt der Saison. Dieses Mal starten wir damit. Der Zustieg inklusive Gassel fällt leichter als erwartet. Das mag daran liegen, dass wir schon wissen, was kommt. Gernot meint, ich soll notieren, dass der Weg bei 900m verlassen werden soll. Nun aber aufpassen, dass man nicht dem breiteren Steig zur Wand folgt, sondern eher eben in den Wald quert. Wer diesem Tipp folgt, kann in etwa 25 Höhenmeter sparen. Okay, aufgeschrieben ist es.

Gegen den fetten roten Pfeil und schon sind wir bei unserem ersten Turm. Ui, haben wir schon lange nichts am Fels getan. Sogar der erste HMS-Knoten will mir nicht gelingen. Wie ruft man sich diesen in Erinnerung, wenn er sonst doch immer automatisiert und ohne nachzudenken von der Hand geht? Einfach machen, nicht überlegen und geht schon. Die Saison kann beginnen.

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Novembergrat und Fadensteig

Wir starten beim Sessellift in Losenheim in der Zuversicht, dass wir weder Grödel brauchen noch Schneekontakt haben werden. Selbst gehe ich gar in kurzen Hosen. Der Zustieg von Losenheim zum Novembergrat ist zwar lange, aber unseres Erachtens angenehmer als von Schneebergdörfl aus. Die Sonne lacht, heiß ist es nicht, Mio geht vor. Einer kennt sich aus.

Dort, wo der Novembergrat beginnt, endet für uns der Grafensteig. Wir rasten plaudern, haben eine gute Zeit – wie man so schön sagt. Mir geht es heute konditionell gut. Garmin ist zufrieden mit mir. Am Abend wird Garmin resümieren, dass ich heute eine Erholungstour hatte. Ich vermute, dass es keiner der beiden Garmin-Gründer, Gary Burrell und Min H. Kao, mit den Bergen hatten. Meine Oberschenkel werden am nächsten Tag jedenfalls anderer Meinung sein und Erholung einfordern.

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