Nix hat er mit! Anders als geplant wollen wir ein bisserl Berge trainieren. Gernot ist aus Kärnten da und hat im Kopf den Wetterbericht von vorgestern. Gerademal Laufausrüstung hat er zu bieten. Da fällt der Domeniggweg dann aus. Wir starten stattdessen in Hinternasswald.
„Wildes Gamseck – Bärenlochsteig“ weiterlesenZürich
Lydia hat bei Ahead Health zu arbeiten begonnen. Ich will die Chancen nutzen, um mich persönlich vom Angebot der Firma in Kenntnis zu setzen. Am Montag soll ich in die Röhre, davor gibt es Wochenendprogramm beim Tochterherz. Wir treffen uns Freitag und lassen die Woche am Abend bei Frisk Fisk ausklingen. Ein Norweger serviert in Zürich und trotzdem schrecken mich die Preise nicht sehr. Dank sei der Inflation in Österreich, denn durch sie wird es in Österreich im Vergleich zur Schweiz teurer und der Preisschock damit geringer. Wilde Welt!
„Zürich“ weiterlesenSchneeloch – Hochtor – Josefinensteig
Mit Renate fahre ich nach Johnsbach zum Kölblwirt. Wir wollen hier übernachten und dann am nächsten Tag in der Früh über das Schneeloch aufs Hochtor und von dort über den Josefinensteig zur Hesshütte und wieder zurück nach Johnsbach.
Das Abendessen ist schon mal ein Genuss und auch das Zimmer ist fein. Der Gastwirt, mutmaßlich der Senior, der von der nächsten Generation gerade abgelöst wird, ist sympathisch und zuvorkommend. Er erkundigt sich zu den Bedingungen wie von Renate erbeten. Die neue, junge Hüttenwirtin der Hesshütte meint, dass geübte Bergsteiger mit dem Schnee, der noch liegt, fertig werden sollten. Na fein, ich bin in den leichten Trail-Bergschuhen und ohne Grödel unterwegs. Nicht einmal eine lange Berghose habe ich mit, abgesehen von der Regenhose. Der Wetterbericht sagt einen bedeckten, aber trockenen Vormittag und einen sonnigen Nachmittag ohne Gewitter voraus. Meteoblue, mein Lieblingswetterdienst, schätzt die Vorhersagekraft mit sehr hoch ein.
„Schneeloch – Hochtor – Josefinensteig“ weiterlesenStadelwandgrat
Der Stadelwandgrat war bislang der Höhepunkt der Saison. Dieses Mal starten wir damit. Der Zustieg inklusive Gassel fällt leichter als erwartet. Das mag daran liegen, dass wir schon wissen, was kommt. Gernot meint, ich soll notieren, dass der Weg bei 900m verlassen werden soll. Nun aber aufpassen, dass man nicht dem breiteren Steig zur Wand folgt, sondern eher eben in den Wald quert. Wer diesem Tipp folgt, kann in etwa 25 Höhenmeter sparen. Okay, aufgeschrieben ist es.
Gegen den fetten roten Pfeil und schon sind wir bei unserem ersten Turm. Ui, haben wir schon lange nichts am Fels getan. Sogar der erste HMS-Knoten will mir nicht gelingen. Wie ruft man sich diesen in Erinnerung, wenn er sonst doch immer automatisiert und ohne nachzudenken von der Hand geht? Einfach machen, nicht überlegen und geht schon. Die Saison kann beginnen.
„Stadelwandgrat“ weiterlesenNovembergrat und Fadensteig
Wir starten beim Sessellift in Losenheim in der Zuversicht, dass wir weder Grödel brauchen noch Schneekontakt haben werden. Selbst gehe ich gar in kurzen Hosen. Der Zustieg von Losenheim zum Novembergrat ist zwar lange, aber unseres Erachtens angenehmer als von Schneebergdörfl aus. Die Sonne lacht, heiß ist es nicht, Mio geht vor. Einer kennt sich aus.
Dort, wo der Novembergrat beginnt, endet für uns der Grafensteig. Wir rasten plaudern, haben eine gute Zeit – wie man so schön sagt. Mir geht es heute konditionell gut. Garmin ist zufrieden mit mir. Am Abend wird Garmin resümieren, dass ich heute eine Erholungstour hatte. Ich vermute, dass es keiner der beiden Garmin-Gründer, Gary Burrell und Min H. Kao, mit den Bergen hatten. Meine Oberschenkel werden am nächsten Tag jedenfalls anderer Meinung sein und Erholung einfordern.
„Novembergrat und Fadensteig“ weiterlesenHaidsteig – Königschusswand
Ein bisserl spät, ein bisserl konfus. So starte ich in Griesleiten aber ohne Helm und in den falschen Schuhe. Ja, so etwas kommt vor. Am Internet ist man derart der „Vollkoffer in Laufschuhen und ohne Helm“. Aber jede Krise bietet auch eine Chance! Mah, sind die Schuhe leicht. Los geht’s!
„Haidsteig – Königschusswand“ weiterlesenHohe Wand – Triologie
Am Plan stehen ÖTK-Steig, Blutspur und Matthias-Prinner-Steig. Die Bedingungen sind recht gut. Das Auto parke ich am Sonnenuhr-Parkplatz. Drei Stunden sollten leicht reichen. Der Zustieg zum ersten Steig ist kurz. Am Wandfußsteig verplaudere ich mich ein bisserl, aber sonst alles normal. Der Fels kommt mir sehr rutschig vor. Hmm, die Schuhe sind dieselben, und so schnell wird Fels auch nicht speckig? Also, es muss an mir liegen. Ich setze die Sohlen besser auf den Fels. Nach ein paar Metern geht es auch schon besser.
„Hohe Wand – Triologie“ weiterlesenFuchsloch – Martinsteig
Wieder einmal Rax – zweifelhaft prickelnd, aber notwendig für die Vorbereitung bzw. um in Schwung zu bleiben! Am Vorabend fragt Gernot in die Gruppe, ob wir ihm Grödel mitbringen können, und Renate lässt mich wissen, dass Gernot Grödel will. Was ist denn das wieder für ein Blödsinn? Ich überlege die Kurze, verwerfe den Gedanken aber, weil Temperaturgrade um die Null und Wind am Plateau zu erwarten sind. Gernot hat außerdem nur die Trailrunningschuhe in Wien. Und ich hab den El Sombrero in Laufschuhen ohne jedes Profil bestiegen. Aber meinetwegen, soll sein.
„Fuchsloch – Martinsteig“ weiterlesenTeneriffa
Mit jedem Besuch gefallen mir die Kanaren besser. Ich wage die kühne Aussage, dass sich seit 1982 so einiges getan hat. Bei jedem Besuch entdecke ich mehr von den Inseln. Alleine auf Teneriffa war ich schon mindestens zweimal, vermutlich öfters. Wer die Strände im trockenen Südwesten verlässt, verabschiedet sich vom organisierten Tourismus und kann sich eines abwechslungsreichen Angebots für Unternehmungen sicher sein. Aber der Reihe nach!
„Teneriffa“ weiterlesenMadrid
Für unseren dritten Kennenlerntag haben wir uns Madrid ausgesucht. Zwei oder dreimal war ich schon da. Wie sooft kann ich mich nicht an viel erinnern: an den Bären am Erdbeerbaum und die endlos Menschenmassen in der Nacht. Schauen ma a mal!
„Madrid“ weiterlesen