Lech am Arlberg

Carina zieht es an den Arlberg nach Lech. Letztes Jahr habe ich mich noch gedrückt. Aber in diesem Jahr geht es in den Ort aus vergangenen Tagen, wo sich die Wiener Nobelbezirkbewohner in den Semesterferien die Hand geben. Eigentlich tuen sie das nicht, man sagt es halt. Lech ist in der Hand der Reichen und der Schönen. Böse Zungen sagen: die Reichen sind nicht schön, und die Schönen sind nicht reich. Egal, wir sind mitten drin an der Rüflikopfbahn im Hotel Pfefferkorn. Auch, wenn das Haus in die Jahre gekommen ist, so wird es regelmäßig renoviert. Die Gastleute sind wirklich freundlich und zuvorkommend, das Essen ist erwähnenswert gut. Einzig das Frühstück hat noch genug Raum zur Entfaltung. Das Mineralwasser am Abend kostet 9,80 Euro. Die Preise kann man hochrechnen und erkennen: ja, die sind hier hoch!

Lydia ist auch da. Sie ist schon einen Tag früher gekommen und düst mit Carina bis Sonntag. Von Dienstag bis Freitag hat Carina dann noch Tilla zu Besuch. Was würde sie denn sonst alleine in ihrer Suite machen? Renate und ich rutschen an den sonnigen Tagen über die Piste. An einem Tag sind wir zu fuß in Oberlech. Das ist autofrei und eine eigene Liga für sich. Sehr gediegen, sehr edel!

Renate war früher oft hier in Lech und Oberlech. Für sie ist es ein bisserl ein Abschied. Mich hat das Skigebiet nicht so recht überzeugt. Aber ehe wir zu sentimental werden, ist schon fix, dass wir nächstes Jahr nochmals herkommen müssen – das sagt Carina. Ihre Freunde sind hier, alle!

Das Skigebiet hat mich nicht so überzeugt, weil Lech doch ein eher eingeschränktes Angebot an Pisten hat. Ja, man kann nach Zürs. Da lässt sich mehr fahren. Und man kann nach St. Anton, wo man dann wirklich viel und edel fahren kann. Aber dazu muss man erst nach Zürs, von dort mit einem Lift den Berg hinauf und auf der anderen Seite wieder runter. Dann noch ein Lift und dann ist man in St. Anton. Na ja. Zurück von Zürs nach Lech haben wir überhaupt gleich den Skibus gewählt, da die Skiroute mangels Schnee recht steinig ist.

Ja, am Schnee mangelt es. Kein Vergleich zum vorigen Jahrhundert. In Lech kämpfen die Schneekanonen wie verrückt unter Einsatz von Strom, der durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe gewonnen wurde, gegen die Auswirkung der Verbrennung fossiler Brennstoffe. So richtig nachdenken sollte man da nicht! Bei Sturm ist Lech übrigens schnell abgeschnitten. Okay, man kann noch mit dem Bus nach Zürs fahren.

Weiterhin edel muss es sein, wenn man abseits der Piste fahren kann. Das war auch der Grund, warum wir früher, also vor Jahrzehnten, hierher gekommen sind. Doch dazu hätte der Winter 2026 noch viel zu tun. Ich wünsche es den Gastgebern.

Für Renate und mich war es ein Erfolg, weil wir mit Pisten zufrieden sind. Carina war fleißig in der Schnäggerei, beim Moserwirt, etc. Das Skifahren hat ihr auch Spaß gemacht – passt. Für 2027 haben wir ein ganz neues Hotel ausfindig gemacht. Schauen wir mal, ob wir da mithalten können, wenn 0,75 Liter Mineral am Abend die Zehn-Euro-Marke überschritten haben werden.

Kolfuschg

Während sich Jasmin und Carina mit Lydia und Nico in Lech am Arlberg treffen, fahren wir in mein geliebtes Südtirol. Wir sind im Hotel Recort untergebracht. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, gehört es einem Seilbahnbetreiber. Es ist neu renoviert, also vom Originalhof ist nichts über. Wir residieren luxuriös, die Mitarbeiter sind überaus aufmerksam. Das Abendessen haben wir dazu gebucht. Das tut uns nicht gut, ist aber zu gut, um ausgelassen zu werden.

In Sachen Ski und Schnee ist zu sagen, dass wohl noch weniger Schnee ist als in den anderen Jahren. Aber das Skigebiet liegt hoch genug, sodass der Schnee weitgehend trocken bleibt und ein Genuss ist. All das kann natürlich nur unter massivem Einsatz von Schneekanonen geboten werden.

Wir fahren die Sellaronda in beide Richtungen und schaffen es sogar einmal bis nach St. Christina. Erst, als wir in der „U-Bahn“ sitzen, kann ich mich erinnern, dass ich hier schon mal vor Jahrzehnten war.

Das Hotel mit Bike-Waschstation, Hundedusche und allen möglichen anderen Annehmlichkeiten können wir empfehlen. Unsere Suite ist eine gar nicht so kleine Wohnung. Vis-a-vis führt das Mittagstal vom Sellastock herunter. Die Rezeptionistin sagt, dass ihr Bruder in diesem Jahr die Tour wohl schon einmal gefahren ist. Vorstellen kann ich mir das aufgrund der Schneelage nicht so recht. Und dann schau‘ ich zufällig um halbsieben beim Fenster raus und sehe jemanden mit einer Stirnlampe am unteren Ende des Mittagstals. Ich pack’s nicht und lege mich noch einmal nieder. Das war a mal!

Obergurgl

Osterurlaub steht an. Jasmin und Carina sind dabei. So patzigen Schnee wie in Zauchensee oder Ischgl wollen sie nicht mehr haben. Obergurgl bietet sich da als einer der höchsten Orte Österreichs an. Wir gönnen uns ein bisserl Luxus in den Appartements Gletscherblick und müssen dabei gar zwei Stockwerke in zwei getrennten Appartements nehmen. So haben wir drei Schlafräume und damit ein Gästezimmer, das auch Gernot spontan nützt. Die Mädels freut es, denn so kommen sie zu einem Skilehrer, der mit ihnen über die Pisten fetzt.

Renate und ich gehen es gemütlicher an. Mich stört das kein bisserl. Das Wetter ist durchwachsen, teils sperrt der Föhn die Lifte. So kommen Renate und ich nicht einmal nach Hochgurgl. Ein guter Grund, in den nächsten Jahren das nachzuholen. Während weiter unten der Schnee knapp wird, gibt es hier heroben davon reichlich. Sogar zum Tiefschneefahren kommen wir. Renate räumt erst danach ein, dass es ihr erster Versuch seit 2006 ist. Und 2006 war es auch der einzige Versuch. So schaufelt sie tonnenweise Schnee und kommt dabei anständig ins Schnaufen. Oder sie lässt sich tadellos in die Falllinie fallen, um sich dann im Schrecken darüber, wie gut das geht, gleich selbst fallen zu lassen. Tapfer ist sie auf jeden Fall und bald aus verständlichen Gründen müde. Das Knie und den Hals ein bisserl verdreht sitzt sie da und hat sich Respekt verdient. Gernot düst zwischenzeitlich mit den Mädels durchs Unverspurte. So soll’s sein.

Am Nachmittag gönnen wir uns noch das Schleppservice zur Schönwieshütte. Ui, die ist eine klare Empfehlung. Das Essen ist gut, die ersten Tiefschneeschwünge wollen gar mit Champagner begossen werden. So sitzen wir da in Mitten Tirolers Bergwelt, wundern uns leise, wie der Hüttenbau ohne Schlafmöglichkeit je in dieser Einsamkeit genehmigt wurde, und verpassen dabei ganz, wie dicke Schneeflocken draußen eine Winterlandschaft wie aus längst vergangenen Tagen zaubern.

An Tagen, an denen wir nicht auf den Skiern stehen, gehorche ich Amy. Amy trainiert mich für meinen nächsten 10km-Lauf. Nicht direkt sie, denn sie hätte in Tennessee sicherlich genug zu tun, sondern eine Software. Ach, was erkläre ich, neue Zeiten sind das. In jedem Fall absolviere ich auf über 1.900m Seehöhe ein Höhentraining. Renate steht um nichts nach und radelt am anderen Ende des großzügigen Fitnessraums.

Alles tadellos – wunderbare Osterferien!

Kitzbühel

Am Jahresersten brechen Renate, Carina und ihre Freundin, Jasmin, sowie ich nach Kitzbühel auf. Im Boutiquehotel Erika haben wir Zimmer gefunden. Carina hat für Kitzbühel gestimmt, weil einige Freunde auch hier sind. Ich habe für Kitzbühel gestimmt, weil es nicht so hoch liegt. Meines Erachtens ist Jänner der chancenreichste Monat auf Schnee, wenn man hierher will . Wenn das Wetter schlecht ist, sollte es hier „herunten“ auch eher möglich sein, skizufahren. Selbst habe ich keine große Erwartungen, will mich und meine neue Hüfte schonen. Und dann fahre ich doch an drei Tagen. Nicht wild, aber wesentlich mehr, als ich gedacht habe. Jippieh!

Kitzbühel wirbt damit, dass es wieder zum besten Skigebiet weltweit gekürt wurde. Na ja, die Pisten sind fein, unbestritten. Der Kunstschnee ist nicht so jedermanns Sache. Naturschnee sieht man wenig. Abseits der Piste geht nichts! Das würde ich aber eh noch nicht riskieren.

So rutschen Renate und ich die blauen Pisten dahin. Das geht recht gut und macht Spaß. So soll’s sein!

In der Nähe von Kitzbühel wurde der Bergtrottel gedreht, und das ist nicht zufällig so. Kitzbühel ist vermutlich das, was sich die Deutschen und andere Nichtösterreicher als Österreich vorstellen. Ich sitze da und staune. Die Österreicher sind jedenfalls in der deutlichen Minderheit, beim Personal und auf der Piste. So lebt die Welt also Winter hier an der legendären Streif.

Einen Tag nutzen wir zu einer Wanderung auf der Seite des Kitzbühler Horns. Auf der Adlerhütte treten wir ins vorige Jahrhundert ein. Übernommen haben aber Kräfte aus dem vermutlichen östlichen Ausland. Als ich nach einem Taschentuch frage, kommt Nervosität auf. In unserem Hotel kommen wir noch mit Deutsch durch. In ein paar Jahren mag das anders sein. Schon in Ischgl wurden wir vor Jahren freudig als erste Gäste aus Österreich begrüßt. In St. Anton am Arlberg hat man mich bei der Reservierung schon am Telefon um Verständnis gebeten: „English only!“.

Das stört uns nicht so sehr. Renate und ich verbringen feine Tage im Winter. Ich bin entzückt, dass meine Hüfte so robust ist. Carina trifft ihre Freunde. Nur bei ihrer Freundin, Jasmin, können wir Freude am Winter und Skifahren nicht so recht wecken.

Ob wir bald wieder nach Kitzbühel kommen werden? Das bezweifle ich. Die Klimaerwärmung sorgt dafür, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Kunstschnee trifft, der bei diesen hohen Temperaturen rasch zu Eis wird. Wenn es dann noch regnet,.. Wir wählen wohl größere Höhen und lassen die Bergdoktoridylle den anderen.

Skiurlaub: Kolfuschg

Die Anreise in die Dolomiten ist von daheim aus schon ein ganzes Stück. Auch ist der viele Schnee eher im Norden gefallen. Aber die Vorfreude auf Italien entschädigt.

Wir sind wieder im wunderbaren Lüch de Costa untergebracht. Lydia und Jasmin sind im Ausland. Dafür ist Vicky mit dabei. Am ersten Skitag trüben noch ein paar Wolken am Nachmittag den Himmel, aber die restlichen fünf Tage sind fetzblau. Recht kalt ist es. So viel Gewand hatte ich beim Skifahren noch nie an! Dafür ist der Schnee entsprechend gut. Endlose Pisten warten. Jetzt war ich schon so oft hier, habe aber noch immer nicht annähernd jeden Lift zumindest einmal benützt. Wir machen uns keinen Stress. Auf den Hütten genießen wir das italienische Essen und wärmen uns für den Nachmittag. Von dem bleibt aber oft nicht viel übrig. Zu gut ist das Essen! Die Jimmy Hütte, die Rifugio Fredarola und die Refugio Domici empfehle ich gerne. Letztere grenzt schon ein bisserl gar an Dekadenz, lässt man sich doch angeblich den angebotenen Fisch jeden Tag frisch liefern, wenn nicht gar einfliegen.

Skiwochenende: Obertauern

Nun ist doch noch Schnee gekommen. Carina packt ihre Freundin, Vali, ein, und so fahren wir zu viert am Freitag los. Der Wetterbericht war ursprünglich ganz schlecht, aber nun verspricht er zumindet am Sonntag feinstes Skiwetter.

Die Hotels sind gut gebucht und wir kommen im Hotel Rigele Royal unter. Das ist fein, aber auch nicht meine Empfehlung. Es ist ein bisserl dysfunktional. Und royal ist es wirklich nicht. Es sein denn, man fühlt sich als König von Mallorca. Das liegt stark am Personal, das hier schon zum Frühstück fröhliche Ballermann-Stimmung verbreitet und über die eigenen Scherze am lautesten lacht. Wer’s mag, dem sei’s gegönnt.

Der Schnee ist jedenfalls ein Hammer. Schon am Samstag erfreuen wir uns am trockenen Pulver. Wenige Leute sind unterwegs, das macht die Sache noch feiner. Und am Sonntag dann strahlend blauer Himmel und knietiefer, trockener Pulver bei weit unter Null. Wow, das hatte ich schon lange nicht! Was für ein Genuss. Mittags können wir am Seekarhaus gar auf der Terrasse sitzen. Was für ein Tagerl!

Skiurlaub: Obertauern

Uh, da haben wir wohl die letzten Zimmer ergattert. Und das in Obertauern! Das ist gut, weil in den Alpen liegt so gut wie kein Schnee. Da sollten wir doch in Obertauern auf der sicheren Seite sein. In Obertauern angekommen staunen wir über den Schneemangel nicht wenig. Aber zumindest liegt Schnee. In den anderen Gebieten sieht es noch trauriger bzw. grüner aus.

Die Gastgeber des Hotels Snowwhite sind herzlich und freundlich, das Essen gut. Überall stehen Zwerge herum. Ein bisserl viel Themenabend. Aber wir fühlen uns wohl und sind froh, überhaupt noch etwas gefunden zu haben.

Jeden zweiten Tag lacht die Sonne. Für Mitte Jänner ist es ungewöhnlich warm. Auf den Hütten können wir an den Sonnentagen auf der Terrasse sitzen. Das hat man wahrlich selten um diese Jahreszeit. Die Pisten sind sehr voll. Die Tagesgäste parken die Bundesstraße zu. Auch scheint es so, dass andere Wochengäste aus ihren schneearmen Urlaubszielen auf den Tauernpass flüchten. Viele Menschen und fast ausschließlich Kunstschnee führen zu rutschigen Eisplatten mit zusammengeschobenen Schneehaufen. Ins Gelände kann man nicht ausweichen. Das verstärkt das Gedränge auf den schmalen Pisten. An einem Tag bietet das nordseitige Zehnerkar gute, weil trockene Bedingungen. An einem anderen Tag firnt es gar auf, und der Schaidberg lädt zum Frühlingsfirn.

Bei der Abreise sieht der Wetterbericht einen Meter Neuschnee für die kommende Woche. Vergönnt sei es, notwendig ist es jedenfalls.

Urlaub: Ischgl

2020 hatte ich im März im Apart Viva angerufen und angefragt, ob wir wieder kommen können. Wie durch ein Wunder war eine der beiden Ferienwohnungen frei. Eine Familie aus Israel hat völlig grundlos mit Bezugnahme auf einen Covid-Virus storniert. Wer fürchtet sich schon vor einem Schnupfen! So die Denke im März 2020. Zu meiner Entschuldigung sei gesagt, dass ich im März 2020 weit von der Spur war. So haben wir auf 2021 verschoben und letztlich nochmals auf 2022.

Wie die Zeit alles verändert! 2022 reisen gerade mal Carina, Jasmin und ich an. Wir haben zu dritt sieben Betten zur Auswahl. Das Zimmer mit den drei Betten und dem eigenen Bad wird zum Master Bedroom und ein Zimmer bleibt unberührt. Gernot hat sich für ein paar Tage als Gast angesagt. Auf Gernot ist Verlass!

Die Bedingungen sind wieder traumhaft. Die Sonne lacht auch an Tagen mit ungünstigerem Wetterbericht. Einzig der letzte Tag wird schwach genutzt. Gernot ist schon weg, Wolken trüben das Sonnenlicht und die Temperaturen machen den Schnee stumpf. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir die Tage davor für unsere Verhältnisse sehr viel gefahren sind. Nie muss man anstehen, ab Mittag sieht man oft weit und breit keine anderen Skifahrer. Auf der Idalpe wimmelt es allerdings immer, aber das restliche Gebiet ist sehr, sehr dünn besetzt.

Am ersten Tag war der Schnee gar noch winterlich trocken. Die Mädels konnten sich im Tiefschnee vergraben, sind aber schon sehr sicher unterwegs. Der Firn auf der Val Gronda ist wie immer ein Genuss. Doch die Mädels sind keine Mäderln mehr. Das Gelände wird zu wenig steil. Dafür erkennen sie allmählich, dass die Abfahrt ins Fimbatal landschaftlich ein Traum ist.

Beide fetzen die Piste mindestens so schnell wie ich. Jasmin fährt einen Tag mit Gernot auf Zug. Tja, und leidet die restlichen Tagen an überlasteten Beinen. Die Skiausrüstung parkt über Nacht in der Talstation der Padratschgratbahn. Diese Neuerung ist ein Luxus.

Tolle, entspannte Tage in einem fantastischen Skigebiet!

Urlaub: Kolfuschg

In den Semesterferien urlauben wir in Südtirol. Die Anreise ist ein bisserl lang, aber dafür warten ein tolles Quartier, feine Pisten und tadelloses Wetter. Mit dabei sind Carina, Jasmin, Lydia, Beene und ich. Im Herbst, als im Süden über ein Meter Neuschnee gefallen war, hatte ich mir überlegt, dass wir nach Südtirol fahren könnten. Guter Gedanke, aber leider ist nicht viel Schnee nachgekommen.

So müssen wir uns mit Kunstschnee begnügen, denn rundherum lacht eher das Wanderherz. Im Mittagstal, der klassischen Variante in der Sella, liegt keine durchgängige Schneedecke. Eine Befahrung ist undenkbar. So bleiben uns die Pisten und die sind fein. Vielleicht waren die Skier früher schlechter oder vielleicht gelingt mittlerweile besserer Kunstschnee. Alpinfahren ist jedenfalls wieder ein Genuss. Mir macht es Spaß. Es warten endlos Pistenkilometer. In die Liftinfrastruktur wurde viel Geld investiert. Vorbei sind die Zeiten endlosen Anstehens und langsamer Lifte. Selbst auf die Marmolata rauscht in drei Etappen eine moderne Gondel. Die Sessellifte auf der kalten Nordseite der Marmolata wurden wohl nach dem schneereichen Winter 2013/14 mit seinen Lawinen abgebaut. Einen einzigen Sessellift mit Nostalgiecharakter haben wir am Weg von Arabba zur Marmolata gefunden – siehe Foto!

Die Unterkunft in Kolfuschg, das Lüch de Costa, können wir dringend empfehlen. Das Haus bietet toll eingerichtete Ferienwohnungen mit grandiosem Ausblick und einem großen, ruhigen Spa-Bereich. Das Frühstück ist klein, aber fein und das Auto verschwindet per Aufzug in der Tiefgarage. Sachen gibt’s!

Abgerundet wird das alles durch italienisches Essen auf den Hütten und am Abend. Da kann man sich es gutgehen lassen!