Der heißeste Tag in diesem Sommer, der eigentlich so ist wie damals, steht an. Ich fahre bald in der Früh nach Hinternaßwald. Alles weitgehend unspektakulär. Wäre da nicht das unglaubliche Ereignis am späten Nachmittag!
„Berg-Kombi: Wildes Gamseck – Heukuppe – Habsburghaus“ weiterlesenBergsteigen: Selbhorn (2.655m)
Der 22.7. ist der Geburtstag meines Vaters, es wäre sein 92., und ich mache mich auf den Weg Richtung „Steineres Meer“. Der Vater hat mir diesen Gebirgsstock wiederholt als ödes, verkarstetes Kalkgebirge, in seiner Einsamkeit und Hüttenlosigkeit nur vom Toten Gebirge übertroffen, vorgestellt. Kurz, nix für einen Teenager, aber schauen wir einmal, wie es nun wirklich ist.
„Bergsteigen: Selbhorn (2.655m)“ weiterlesenKlettersteig: Haidsteig – Preinerwandsteig
Genau ein halbes Jahr ohne Ulli ist vergangen. Da komme ich auf Besuch, auch mit Nähten im Wadel. Es ist mein zweiter Besuch. Viel los heute, sonst alles gut!
Wir behalten dich in unseren Herzen!
Hochtour: Kals – Kendlspitze (3.085m)
Kals am Großglockner bei Schönwetter ohne Dreitausender – das wäre hart für mich! Sabine hat Verständnis, und so suche ich einen nahen Dreitausender. Die Tour soll von der Haustür über die Vordere Kendlspitze zum Kalser Tauernhaus führen, wo ich Sabine zu Mittag treffen will. Das ist doch mal ein Plan!
„Hochtour: Kals – Kendlspitze (3.085m)“ weiterlesenUrlaub: Kals am Großglockner
Die erste Ferienwoche verbringt Carina mit Sarah in Kärnten, Jasmin verfügt sich zu Nina nach Oberösterreich und wir nehmen mit dem Gradonna in Kals am Großglockner vorlieb. Mit dem Wetter haben wir Glück – fürwahr!
Das Gradonna ist ausgebucht, Covid-19 hat nicht nur unseren Aktionsradius dramatisch eingeschränkt. Aber Urlaub in Österreich kann auch durchaus fein sein. Nach einer Nacht im Doppelzimmer hat man Verständnis für mich und wir dürfen in eine Juniorsuite. An einer „Ecke“ haben wir phänomenalen Ausblick. Das lobe ich mir. Das Gradonna ist auch sonst wie immer eine Empfehlung. Diesmal betreten wir den Spa-Bereich erst gar nicht, weil das Wetter so toll ist.
Wir wandern zum Dorfersee, wo wir uns natürlich tapfer ins eisige Wasser stürzen. Spontan entscheiden wir uns auch für eine Wanderung vom Lucknerhaus zur Lucknerhütte. Am Dienstag ramme ich mir das Steigeisen bei einer Single-Tour ins Wadel und bin ab dann zur Ruhe verdammt (siehe eigenen Eintrag). Aber das Hoppala kann die traumhaften Tage nicht trüben.
Am Donnerstag geht es weiter nach Leogang, wo sich Gernot und Renate über den Sommer einquartiert haben. So lässt es sich aushalten. Das Wadel lässt schon wieder einen ausgedehnten Spaziergang auf der Asitz zu.
Am Samstag sammeln wir Jasmin am Heimweg ein. Carina wartet schon. Es schüttet – muss auch sein.
Und Urlaub in Österreich kann sehr fein sein – wahrlich!









Bergsteigen: Novembergrat – Fischerhütte – Schneidergraben
Gernot hat schon wieder Schuhe gekauft. Ehrfürchtig wurden die vorhandenen Schuhe abgewogen und dann die Entscheidung getroffen, neue müssen her. Also, raus in die Berge!
„Bergsteigen: Novembergrat – Fischerhütte – Schneidergraben“ weiterlesenBergsteigen: Griesleiten – Karreralmsteig – Bismarcksteig
Am Weg nach Graz möchte ich mir noch Auslauf gönnen. In der Früh sehe ich aber beim finalen Wetter-Check, dass es in der Steiermark gar nicht so schön ist. Wieder gibt es die Rax, hier sollte das Wetter halten.
„Bergsteigen: Griesleiten – Karreralmsteig – Bismarcksteig“ weiterlesenKlettersteig: Haidsteig – Königschusswandsteig
Heute schau‘ ich wieder einmal bei Ulli vorbei. Entsprechend früh bin ich dran. Ich will ja alleine bei der Schwarzen Madonna sein. Wetter und Kondition passen. Ich starte kurz nach acht in der Griesleiten. Zwei Fahrzeuge parken. Das bedeutet, ein bisserl Gas geben sollte nicht schaden.
„Klettersteig: Haidsteig – Königschusswandsteig“ weiterlesenWanderung: Teichalm – Hochlantsch
Gernot und Renate haben für ein paar Tage Quartier beim Pierer auf der Teichalm bezogen. Da kommen wir zu Besuch.
Am Mittwoch wird brav gelaufen, der Donnerstag zeigt sich wettertechnisch von einer überraschend freundlichen Seite. Renate hat einen Virus erwischt (darf man das in Covid19-Zeiten überhaupt?) und genießt die Annehmlichkeiten des überaus gelungenen Hotels, während Gernot, Sabine und ich auf den Hochlantsch wandern.
Knapp unterm Gipfel hat Sabine das Pech, dass sich ihre Schulter beim ersten Felskontakt mit einem Schnalzer meldet. Das tut weh und schmerzt, weil sich damit die Chancen auf Wassersport deutlich eintrüben. Die Sache mit den Bergen ist jedenfalls, vorsichtig gesagt, keine Liebe auf den ersten Blick.
Gute Ablenkung bieten die Steinböcke. Gernots geübtes Auge, stets nach Wild Ausschau haltend und das nicht nur im Menü, entdeckt Objekte der Begierde in der Nähe. Mittlerweile habe ich Erfahrung und weiß schon, dass sie weder scheu noch aggressiv sind. Rasch bin ich in das kleine Rudel integriert. Vielleicht akzeptieren sie den bunten Paradiesvogel gar als Leitbock. Ich weiß es nicht. Vielleicht sind sie irgendwann grantig und meine Zeit als geduldetes Mitglied der Herde läuft schneller ab, als ich laufen kann. Wer weiß so was schon?






Kurzurlaub: St. Martin am Tennengebirge
Zwischenhochdruckeinfluss – was für ein feines Wort! Carina, Jasmin, Vicky und ich starten am Mittwoch Richtung St. Martin am Tennengebirge. Ein bisserl zeitversetzt startet Sabine in Graz. Es regnet – unentwegt. Aber es wird besser werden.
Bei der Ankunft am Martinerhof in St. Martin setzt etwas Ernüchterung ein. Das Essen passt nicht – okay, wir waren blöderweise ein paar Stunden zuvor beim Mecki, oder so. Ob die hier überhaupt Pferde haben? Und der Reitlehrer auf der Facebook-Seite! Da sind sich die Mädels einig, dass sie ihm etwas erklären werden. Am Ponyhof ist eh alles besser und überhaupt.
Das Appartement ist fein und das Frühstück liefert auch genug Kalorien. Die Sonne lacht und so geht es zur ersten Reitstunde. Der Reitlehrer ist ein 69-jähriger Franzose mit lustigem Akzent. Er war Offizier bei der französischen Kavallerie. Jean-Paul ist einer ganz nach meinem Geschmack. Er pfeift sich recht wenig. Nicht nur die Corona-Vorschriften ignoriert er. Freundlich schüttelt er die Hand.
Die Pferde machen einen guten Eindruck. Die erste Stunde ist voller neuer Aufgaben – zumindest für mich. Aber die echte Besonderheit ist Sabines erste Reitstunde. Nach ein paar Minuten lässt Jean-Paul sie von der Longe und meint bald darauf, dass sie ja wohl selbständig durch die Halle gehen kann. Den Slalom zwischen den Huterln sollte sie auch schaffen. Er selbst steckt sich eine Zigarette an und überlässt Sabine ihrem Schicksal. Um so weit zu kommen, muss man in jedem anderen Reitstall schon mal zwei Zehnerblöcke investieren.
Während Sabine und ich am Nachmittag eine Runde laufen, reiten die Mädels nochmals. Na ja, Springen findet Jean-Paul ohnedies viel besser. Die Mädels stimmen zu und so werden Hindernisse aufgebaut. Vicky ist gerade ein Mal mit Bajazzo ein bisserl gesprungen und wird eingeladen, die 100 cm zu probieren. Geht doch! Da schmeckt dann auch das Abendessen.
Am Freitag wandern Sabine und ich von St. Martin über die Buttermilchalm auf die Ostermaisspitz und über das Korein und die Karalm wieder zurück (Details auf garmin.com). Die Sonne lacht vom wolkenlosen Himmel – tadellos! Sabine hält tapfer durch – passt. Die Mädels verbringen die Zeit bei den Pferden und sind sichtlich zufrieden. Auch Sabine nimmt noch eine Reitstunde. Diesmal etwas angespannter, aber dafür mit freiem Traben – wieder ein Zehnerblock übersprungen.
Am Samstag machen die Mädels mit Jean-Paul einen Ausritt. Dabei stürzt Carinas Pferd in einer Kurve. Schürfwunden, blaue Flecken, ein verbeulter Helm und ein gerissener Sattelgurt sind die Folgen. Carina nimmt es wie ein Boss! Sabine und ich leihen E-Bikes. Für mich ist es das erste Mal, dass ich auf so einem Gefährt unterwegs bin. Daran muss ich mich gewöhnen. Man macht so schnell und so mühelos Höhenmeter. Wir treffen die Reiter beim Halmgut zum Mittagessen. Danach noch schnell in den Badeteich, ehe schon wieder geritten wird. Auch ich nehme ein paar Hindernisse. Ich komme drüber, aber sonderlich gut läuft es nicht. Aber es wird. Vicky stürzt immer wieder, aber das kümmert weder sie noch Jean-Paul. Sachen gibt’s.
Am Sonntagmorgen reisen wir wieder ab. Das Zwischenhoch und das verlängerte Wochenende sind aus – schade! Training und Vatertagspflichten warten. Wir rauschen in getrennte Richtungen heimwärts. Toll war’s, wir kommen wieder!


