Podersdorf am Neusiedlersee

Heute hat sich am Vormittag ein Baum im Wald der Länge nach auf unsere Route gelegt. Das ist erstens gefährlich und zweitens ein Indiz für Wind. So fahren Mio und ich lieber an den Neusiedler See, wo die Bäume den Wind gewöhnt sind und schießen ein paar Fotos. Die Anzahl der Kiter und Surfer ist beachtlich. Ob das ein Zeichen der Klimaerwärmung ist?

Mio erinnert sich, dass man in seiner Familie Enten apportiert hat, ehe man – ebenfalls klimabedingt – auf die Trüffelsuche umgestiegen ist. Der Neusiedler See bietet ausreichend Schlamm, sodass sich Mio wie sein Ururgroßvater gefühlt haben muss. Die Enten waren jedenfalls schneller als jeder Trüffel.

Wandern: Predigtstuhl

Lange habe ich mich geschont und das Laufen für meine beleidigte Hüfte verantwortlich gemacht. Dann bin ich am Vortag von Kaltenleutgeben direkt und steil zur Teufelstein Hütte aufgestiegen. Und weil ich mich danach fast nicht bewegen konnte, war der Beschluss schnell gefasst: ich muss wieder fitter werden.

Eine Skitour wäre grundsätzlich möglich, aber ich habe Mio. Und der führt sich wie ein Verrückter auf, wenn es steiler bergab geht. Ich habe Sorge, dass ich ihn mit den Stahlkanten meiner Skier bei der Abfahrt erwische. Das wäre gruselig. Deswegen lieber eine Tour im Schnee. Da wären Schneeschuhe fein, die habe ich aber nicht. Garmaschen müssen reichen. Die mildern nicht die Mühsal, aber halten zumindest die Socken trocken.

Mio und ich starten am Preiner Gscheid. Die alte Skipiste geht noch locker. Aber dem Waxriegelhaus wird es dann für beide allmählich härter. Mio erschließt sich nicht ganz, warum wir da hinauf müssen. Er läuft einfach vor und schaut mir dann zu, wie ich mich abquäle. Allmählich bekomme ich ein Gespür für Schnee. Eine Fehleinschätzung wird mit einem Einbrechen bis über den Oberschenkel sanktioniert. Wer das richtige Weiß findet, marschiert hingegen wie auf hart gepresster Piste. Auch für Mio gilt „Am Weg bleiben“. Weit kann er nicht jagen, da ihn schon nach ein paar Metern der tiefe Triebschnee bis zum Bauch verschwinden lässt.

900 Höhenmeter sind es in Summe. Das ist wirklich nicht viel, aber ich bin fertig. Ui, da muss jemand wieder trainieren! Und der Abstieg ist auch noch da. Dazu wandere ich über den Predigtstuhl zum Karl-Ludwig-Haus. Hier heroben ist alles abgeblasen. Da gibt es keine Schwierigkeiten. Für den Abstieg wähle ich die Eisenkette vom Karl-Ludwig-Haus Richtung Karlgraben. Mio muss an die Leine, da er bei einem der letzten Male gemeint hat, dass er sich auf dem über 30 Grad steilen Harschdeckel wälzen muss. Am Ende der Kette kommt er wieder frei. Den Karlgraben neben wir direkt. Mio flippt aus. Er schießt die Rinne hinunter. Bremsmanöver hinterlassen eine entsprechende Bremsspur. Er dreht um und fetzt den Graben wieder rauf. Angst und Atemnot kennt er nur begrenzt. Fein so!

Am Waxriegelhaus gönne ich mir drei Gänge, ehe ich zu meiner geringsten Überraschung kaum aufstehen kann. Aber ein bisserl strecken und dehnen, dann kommt das alles wieder in Schwung. Ein paar Touren wird es aber noch brauchen. Wird schon werden!

Die Tour auf garmin.com

Vom Pfaffensattel aufs Alois-Günther-Haus

Mio und ich starten spontan zu einer Tour raus aus dem Nieselregen in die Sonne. Das ist Luxus, muss aber sein. Wir rollen Richtung Pfaffensattel. Eigentlich wollten wir ja am Vortag mit Renate und Gernot die Tour auf Skiern machen. Da haben wir uns aber im Wetterbericht getäuscht und sind daheim geblieben. So geht es heute alleine und ohne Skier los.

Hundert Meter auf der Mautstraße und ich lasse Mio von der Leine. Mah, das ist eine Lebensfreude. Er fetzt mit aller Kraft die Mautstraße bergauf, dreht sich um, schaut mich an, wartet kurz und startet dann auf mich zu. Im Vollgas an mir vorbei, um ein paar Meter hinter mir umzudrehen und dann wieder nach oben und damit das Spiel von Neuem zu starten. Voller Lebensfreude wälzt er sich auf der Forststraße. Und wenn man ein Loch gräbt, dann ist man auch wieder auf der Erde zurück. Ein Hundetraum.

Der Nebel will nicht locker lassen, aber die Sonne kann nicht weit sein. Erst ganz oben zeigt sie sich dann immer wieder. Der Schnee ist ganz trocken und erinnert an vergangene Jahre. Solche Tage werden wegen der Klimaerwärmung leider immer seltener. Umso mehr Freude haben wir beide mit dem heutigen Tag.

Das Alois-Günther-Haus ist nach etwas einer Stunde erreicht. Die Hütte selbst ist wirklich keinen Besuch wert. „Lieblos und teuer“ trifft es. Für den großen Hunger stehen entweder Fleischlaibchen oder Erbsensuppe und Käsekrainer auf der Tafel, jeweils zu 15 Euro bei Selbstbedienung. Ich bestelle die Fleischlaibchen und ergattere das letzte. Singular und Plural sind bei Fleischlaibchen gleich. Trotzdem wirkt das eine Laberl neben dem Instant-Erdäpfelpüree und dem Tiefkühlgemüse ein bisserl gar traurig. Zehn vor zwölf werden die Fleischlaibchen von der Tafel gestrichen und durch Schinkenfleckerl, auch um 15 Euro, ersetzt. Kurz, kulinarisch ist das Ödland. Aber die Schilifte und die beiden Schirouten spülen verlässlich Gäste ins Haus. Alternative gibt es keine. Da ist die Versuchung groß, ohne Anstrengung das Geld zu kassieren. Schade, aber so ist es!

Mio stört das nicht. Beim Abstieg will er die Schuhbänder aufziehen und in meine Hosenbeine beißen. Das Spiel sieht vor, dass ich das austretende Pferd mache. Heute kann er es. Er springt in die Höhe und versucht, die Handschuhe zu erwischen. Er bellt und ist so voller Energie. Was ist mit dem kleinen Racker heute nur los? Hat er das Katzenfutter erwischt?

Auf Dauer bin ich ein langweiliges Opfer. Da bieten sich plötzlich Skifahrer an, die die Mautstraße zum Pfaffensattel abfahren. Die erste Dame stellt Mio. Das hat er jetzt auch noch nie getan. Zumindest findet er an den Schischuhen keine Schuhbänder. Als dann ein weiterer Schifahrer lachend meint: „Na, schauen ma a mal, wer von uns beiden schneller ist!“, überzeugt Mio mit satter Geschwindigkeit auf gepresstem Untergrund. Mit Mühe kann ich ihn zurückpfeifen.

Seine Versuche, in die weitere Landschaft zu verschwinden, scheitern, weil er in der ganzen nahen Landschaft erst bis zum Bauch, dann bis zu den Ohren im trockenen Schnee verschwindet.

Viel zu schnell sind wir wieder beim Auto. Mio verschläft den restlichen Tag.

Die Wanderung auf garmin.com

Fuchslochsteig mit Hund

Ah, da ist es wieder – ein senkrechtes Wandl von 10 Meter Höhe stemmt sich laut den Berichten am Internet dem forschen Raxgeher in den Weg. Also, weder Mio noch ich schaffen 10 Meter senkrecht. Aber einen II- mit Hund traue ich mir schon zu. Zumal die Kletterstelle leicht und kurz sein soll.

Nach Covid und mühsamen Untersuchungen wird es Zeit Kondition für den Sommer aufzubauen. Mio war eh zwei Tage in Betreuung, und so darf er mit. Falls die 10 Meter hohe Wand nicht packbar ist, müssen wir halt umdrehen und zur Not das Kleine Fuchsloch gehen.

Vom Preiner Gscheid geht’s los. Alles kein Problem, außer meine Kondition. Aber 1.000 Höhenmeter sollten in jedem Zustand zu meistern sein. Heiß ist es. Mio leidet unter der Hitze sichtlich mehr als ich. Aber kein Jammern kommt ihm über die Lippen. So schaffen wir den Zustieg und los geht’s.

Da ist auch schon die erste Erkenntnis: der Hund drei bis fünf Meter oberhalb von dir nimmt keine Rücksicht auf dich. So stehe ich unter stetem Beschuss mit Steinchen, während Mio auf vier Pfoten schiebt und haxelt. Ich hätte zumindest den Helm aufsetzen sollen.

Ist das die senkrechte, 10 Meter hohe Wand? Sieht so aus. Mio schaut mich an. Ja, da rauf müssen wir. Sicher nicht senkrecht. Das sind 65° bis 70° Steigung. Das ist so viel, dass man im aufrechten Stehen schon mit leicht ausgestrecktem Arm den Fels berühren kann. Feine Neigung fürs Kraxeln, aber der Hund kommt da nicht rauf. Ich habe eine Bandschlinge und Karabiner mit. Aber ehe mich Mio in Panik aus der Wand hebelt, kommt eine andere Technik zum Einsatz: Ich hebe Mio bis zum nächsten Tritt hoch und drücke ihn sanft an den Fels. Nun steige ich nach und wiederhole das Vorgehen. Öfter als zwei oder dreimal müssen wir das nicht machen, dann sind die technischen Schwierigkeiten schon überwunden. Wahrlich keine Hexerei.

Über steile Grashänge geht es aufs Plateau. Die Gämsen haben es sich auf einem Schneefeld bequem gemacht. Das gefällt meinem Vierbeiner. Er muss mit Schnee ohne Gams vorlieb nehmen. Aber das ist ihm im Juni schon Freude genug.

Ein Stück weiter sehen wir einen älteren Mann, der Figl anlegt. Mit den Worten „Mir ist alles wurscht. Nach zehn Jahren probiere ich es noch einmal. I foahr no a moi da runter, bevor i die Patsch’n aufstell‘!“. „Na, das wird schon noch dauern!“ entgegne ich. Aber der Mann weist auf sein 80stes Lebensjahr und die Operation eines Krebstumors hin. Ich staune, und er startet. Mir bleibt nicht viel außer ein „Alles Gute!“, ehe er losgeigelt. Aber die Abfahrt will nicht klappen. „Ui, des is aber hoart! I foahr trotzdem.“. Sagt’s und verschwindet hinter der Kuppe. Oha!

Am weiteren Weg zur Kriegerdenkmal begegnen wir noch einem Gamsbock, der auf Ärger aus ist. Mio plustert sich auf, „Kein Millimeter dem Aggressor!“, aber ich weiche großräumig aus. Mio geniert sich ein bisserl für mich, aber mir ist nach unserer Steinbockkonfrontation eben nicht alles wurscht.

Pause am Karl-Ludwig-Haus und Abstieg über den Schlangenweg verlaufen erwartungsgemäß problemfrei. Okay, ein Kühlmittelschlauch ist gerissen. Aber das ist mir dann wurscht.

Mio kann II-! Feiner Tag am Berg!

Die Tour auf garmin.com

Wandern: Predigtstuhl

Mio mag den Schnee. Wir fahren aufs Preiner Gscheid. Die Sommerzeit lässt eine ausschlafen, aber Mio den anderen nicht. Egal, zu Mittag starten wir. Erst gegen 13 Uhr sind wir am Parkplatz. Der Waxriegelsteig bietet interessante Bedingungen. Einerseits ist er tief eingeweht und der Altschnee trägt. Wenn man einbricht, fällt man tief, denn unter den Schneebrücken ist es ausgehöhlt. Mio stolpert, Sabine schlägt sich wacker. Wir kommen ob dieser seltsamen Bedingungen nur langsam voran. Bergsteiger in kurzen Hosen kommen uns entgegen, während man im Siebenbrunnkessel die Tourengeher abfahren sieht.

Nach den Latschen wird es allmählich besser. Sabine nimmt Fahrt auf und wir besteigen den Predigtstuhl. Nach kurzer Pause geht es weiter zum Karl-Ludwig-Haus. Wir meinen, die letzten Gäste zu sein, aber es haben sich sogar noch Wanderer für die Nacht angesagt. Zumindest für den Abstieg werden wir wohl zu den späten Wanderern gehören. Im tiefen Sonnenlicht gehen sich noch ein paar Fotos aus. Sabine ist nervös ob des Abstiegs, der noch auf sie wartet.

Wir steigen durch den Karlgraben ab. Mio, der bergauf zu allermeist in der Nähe bleibt, vertschüsst sich zweimal. Einmal verschwindet er Richtung Karl-Kantner-Steig und war nicht mehr gesehen. Da kann ich ihm wirklich nicht nach. Hoffentlich findet er zurück. Findet er, guter Hund!

Der Karlgraben liegt schon geraume Zeit im Schatten und so zieht der Schnee trotz der hohen Temperaturen an. Der Abstieg ist trotzdem komplikationsfrei. Sabine meistert ihn jedenfalls bravourös, alle Aufregung umsonst. Spuren einer Rodel lassen mich rätseln. Man kann doch den Graben nicht runterfahren?

Beim Abstieg zum Parkplatz sehen wir noch die Hubschrauber im Einsatz. Wir werden nachlesen, dass zwei Wanderer im Langermanngraben in eine missliche Lage gekommen sind und gerettet wurden. Ja, an so einem Sonntag ist da schon etwas los.

Sabine hat sich tapfer geschlagen. Mio hat’s getaugt und mir sowieso!

Tourdaten auf Garmin

Bergsteigen: Gretchensteig im Winter

Der Wetterbericht verspricht einen traumhaften Tag. Ich möchte in die Berge. Mio braucht Betreuung. Gernot hat Omikron hinter sich und möchte nur im niedrigen Pulsbereich etwas tun. Er könnte mit Mio spazieren und mir eine Raxüberquerung ermöglichen. Ach was, wir planen eine Spazierwanderung im niedrigen Pulsbereich. Unbesorgt und mit wenig Ausrüstung, weil der Hund dabei ist, und wenig Planung, weil anstrengend darf es eh nicht werden, verabreden wir uns für morgen.

In der Früh dann die Horrornachricht. Putin hat die Ukraine angegriffen. Was soll ich tun? Den ganzen Tag Nachrichten lesen und fassungslos sein? Ablenkung wird gut sein. Gelingt nicht ganz, aber besser als daheim.

Am Preiner Gscheid geht’s los. Mio wirft sich in den Schnee und wälzt sich. Skitourengeher starten, aber wir sind nach 60 Meter Richtung Reißthaler Hütte wieder weg und völlig alleine unterwegs. Die Reha-Wanderung unter Aufsicht Gernots Pulsuhr startet problemfrei. Bald ist es unverspurt. Der Schnee im Wald ist tief und damit teils ein bisserl zach, aber es geht. Dafür verspricht der Südhang ab der Reißthaler Hütte apere Abschnitte. Aber nicht lange, dann geht es wieder in tiefen Schnee. Mühsam, die Pulsziele werden nach oben angepasst. Aber wir schaffen das.

Oberhalb der Latschen ist Mio plötzlich auf und davon. Weit entfernt quert er einen steilen Hang und verschwindet Richtung Raxenmäuern. Aber diesmal hört er auf den Pfiff, vielleicht war es auch Zufall. Ein bisserl außer Atem kommt er zurück. Das muss schön anstrengend sein, wenn man bei jedem Schritt bis zum Bauch einsinkt und so bergauf rennt.

Den Martinsteig finden wir nicht. Oder wir wollen ihn nicht suchen. Der Gretchensteig sollte auch passen. Die Kraxelei ist teilweise unter einem steilen Schneefeld verborgen. Mio kommt an die Leine, er wird angeseilt. Bei den Stahlseilen, die zum Teil unter dem Schnee sind, wird es spannend. Er präsentiert sich als kühner Kletterer. Nur zweimal hebe ich ihn über eine Stufe. Er wäre schon nachgekommen, aber ich habe ihn beim ersten Mal lieber vor mir, habe ich doch selbst genug mit den Bedingungen und Mios Leine in einer Hand zu tun. Und so richtig versteht Mio auch nicht, warum wir gerade da rauf müssen.

Am Plateau warten jede Menge Gämsen. Der Hund ist begeistert, denn diese Tiere riechen so wie die „Adventure Wild Deer“-Leckerlis von Nestle. Zum Glück ist er angeseilt.

Nach ausführlicher Rast am Karl-Ludwig-Haus geht es den Karlgraben runter. Mio lässt nochmals mangelnde Bergerfahrung aufblitzen, als er sich in Laune auf dem über 35° steilen Harschdeckel wälzen will. Entsetzen sehe ich in seinen Augen, als die Fahrt losgeht. Aber mehr als einen Ruck schafft er nicht. Zum Glück ist er ja angeseilt.

Im Karlgraben ist seine Lebensfreude nicht mehr zu stoppen. Der Graben hat auch eine anständige Steigung. Mio springt wie ein Gamsbock runter, eine Freude ist das! Beim Anblick des Parkplatzes am Preiner Gscheid bleibt er stehen und streikt. Nein, Heim will er anscheinend nicht.

Tadellose Tour mit dann doch nicht ganz Niederpulswanderungscharakter. Super war’s!

Details auf garmin.com

Wanderung: Losenheim – Bürklehütte – Almreserlhaus

Mit Sabine, Gernot und Mio geht’s in kurzweiliger Wanderung von Losenheim, auf die Bürklehütte, zur Rieshütte, zum Almreserlhaus und wieder zurück nach Losenheim.

Am Wochenende ist es in den Bergen ein bisserl anders als unter der Woche. Heerscharen an Frischluftfanatikern treibt es hinaus in die Natur. Wir wandern gelassen zur Bürklehütte. Früh sind wir nicht aus den Federn und so wundern wir uns, wer sich für heute um diese Uhrzeit noch den Nandlgrat vorgenommen hat. Das Wetter sieht nicht so gut aus, der Wetterbericht ist da deutlich optimistischer. Was sind Gernot und ich da nur für Freaks in Sachen Vorbereitung! Stets vorbereitet für alle Eventualitäten, die Tour durchgeplant, den Wetterbericht verinnerlicht… Okay, heute ist es nur eine einfache Wanderung. Da sind wir ein bisserl nachlässig.

Am Almreserlhaus gibt es als Nachspeise die Kardinalschnitte als Pflicht und Kür zugleich. Mio ist ganz verschossen in die Hüttenhündin und spürt Frühlingserwachen. Die Wolken sind dunkel, aber der Wetterbericht von gestern gut. So steigen wir nicht direkt ab, sondern steigen über die Putzwiese Richtung Nordost, um dann den Grat zum Auto zurückzuwandern.

Links und rechts sieht man schon heftige Schauer, Gernot mahnt zur Eile, aber es wird doch nicht regnen! Im September hat es noch kein einziges Mal geregnet und der Wetterbericht.. Außerdem habe ich gar keine Regenhose mit. Sonst ist die bei jeder Wanderung dabei. Na ja, lange hat es nicht gedauert, dann schüttet es runter. Die Regenjacken helfen, aber in den kurzen Berghosen wird es kalt. Beene nimmt es am lockersten. Da schau‘ her! Mio hüpft beim Auto erstmals freiwillig in den Transportkäfig und zittert sich dort weg. In Weikersdorf lassen wir Beene in ihr Auto umsteigen und müssen gar Mio nach vorne nehmen. Dem ist noch immer kalt.

Kurzweilige, spaßige Wanderung! Und was sind wir froh, dass uns der Regen weder am Nandlgrat im Aufstieg noch am Fadensteig im Abstieg erwischt hat. Wenn es schon mal sein muss, dass man gewaschen wird, dann war dies die gelindeste Wahl!

Die Tour auf garmin.com (etwas löchrig)