Klettersteig: Gebirgsvereinssteig

Gernot und ich nützen das schöne Herbstwetter. Recht weit weg will ich nicht weg. Ulli steckt ihren ersten Zyklus der Chemo erstaunlich gut weg. Trotzdem will ich nicht allzu lange von daheim weg sein.

Wir üben also am Gebirgsvereinssteig solange, bis Gernot bereit für den HTL-Steig ist. Mir soll es recht sein. Ich mag den Gebirgsvereinssteig auch und habe mir vorgenommen, das gespannte Drahtseil nur zur Sicherung zu verwenden. Das klappt auch recht gut. Ich bin konzentriert und das tut mir gut. So kann ich Ullis Krankheit ausblenden und meine Stimmung verbessert sich rasch.

Zum Steig ist selbst nicht so viel zu sagen – siehe dazu meine alten Berichte vom 4. Juni 2018 und vom 20. September 2018. Gernot hat Ulli nicht vor sich und so fällt ihm ein bisserl mehr auf, dass der Steig doch recht ausgesetzt ist. Wir genießen die Kletterei. Einzig die Leiter ist recht unnötig, auch beim dritten Mal. Das Seil ist so locker, dass mir jedes Mal mulmig ist. Für Gernot spanne ich es dann, indem ich mich mit einer Expressschlinge einhänge und in den Gurt setze.

Auf der Wilhelm-Eichert-Hütte haben wir ein frühes Mittagessen und philosophieren übers Leben und bewundern Ulli. Da ist das Thema wieder, aber ich bin viel besser gelaunt und zuversichtlicher. Was Berge so ausrichten können.

Details via Garmin

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