Am Plan stehen ÖTK-Steig, Blutspur und Matthias-Prinner-Steig. Die Bedingungen sind recht gut. Das Auto parke ich am Sonnenuhr-Parkplatz. Drei Stunden sollten leicht reichen. Der Zustieg zum ersten Steig ist kurz. Am Wandfußsteig verplaudere ich mich ein bisserl, aber sonst alles normal. Der Fels kommt mir sehr rutschig vor. Hmm, die Schuhe sind dieselben, und so schnell wird Fels auch nicht speckig? Also, es muss an mir liegen. Ich setze die Sohlen besser auf den Fels. Nach ein paar Metern geht es auch schon besser.
„Hohe Wand – Triologie“ weiterlesenFuchsloch – Martinsteig
Wieder einmal Rax – zweifelhaft prickelnd, aber notwendig für die Vorbereitung bzw. um in Schwung zu bleiben! Am Vorabend fragt Gernot in die Gruppe, ob wir ihm Grödel mitbringen können, und Renate lässt mich wissen, dass Gernot Grödel will. Was ist denn das wieder für ein Blödsinn? Ich überlege die Kurze, verwerfe den Gedanken aber, weil Temperaturgrade um die Null und Wind am Plateau zu erwarten sind. Gernot hat außerdem nur die Trailrunningschuhe in Wien. Und ich hab den El Sombrero in Laufschuhen ohne jedes Profil bestiegen. Aber meinetwegen, soll sein.
„Fuchsloch – Martinsteig“ weiterlesenTeneriffa
Mit jedem Besuch gefallen mir die Kanaren besser. Ich wage die kühne Aussage, dass sich seit 1982 so einiges getan hat. Bei jedem Besuch entdecke ich mehr von den Inseln. Alleine auf Teneriffa war ich schon mindestens zweimal, vermutlich öfters. Wer die Strände im trockenen Südwesten verlässt, verabschiedet sich vom organisierten Tourismus und kann sich eines abwechslungsreichen Angebots für Unternehmungen sicher sein. Aber der Reihe nach!
„Teneriffa“ weiterlesenMadrid
Für unseren dritten Kennenlerntag haben wir uns Madrid ausgesucht. Zwei oder dreimal war ich schon da. Wie sooft kann ich mich nicht an viel erinnern: an den Bären am Erdbeerbaum und die endlos Menschenmassen in der Nacht. Schauen ma a mal!
„Madrid“ weiterlesenAltenbergersteig – Heukuppe
Renate, Mio und ich starten an diesem Dienstag vom Preiner Gscheid aus. Renate hat die Tour ausgesucht. Wir starten wieder einmal in den einsamen Teil der Rax. Alles geht gut dahin. Der Schnee wird weniger, die Schneerosen werden mehr. Bei der Karneralm wird gerastet. Mio weiß, wo gejausnet wird. Da gibt es heute keine Programmänderung.
„Altenbergersteig – Heukuppe“ weiterlesenSchneeberg
Mio und ich starten am Parkplatz des Sesselliftes in Losenheim. Tourengeher kommen uns vergnügt und zufrieden entgegen. Ich staune, was haben denn die heute gemacht? Es ist kalt, der Boden hart, aber wenig Schnee. Keine Wolke trübt das Blau des Himmels, ein feiner Tag wartet, aber die sind schon fertig – hmm?
„Schneeberg“ weiterlesenPredigtstuhl
Neue Bergschuhe wollen ausprobiert werden, und überhaupt war ich schon lange nicht am Berg. Der angesagte Wind schreckt Renate ab und so mache ich mich mit Mio auf den Weg.
„Predigtstuhl“ weiterlesenLech am Arlberg
Carina zieht es an den Arlberg nach Lech. Letztes Jahr habe ich mich noch gedrückt. Aber in diesem Jahr geht es in den Ort aus vergangenen Tagen, wo sich die Wiener Nobelbezirkbewohner in den Semesterferien die Hand geben. Eigentlich tuen sie das nicht, man sagt es halt. Lech ist in der Hand der Reichen und der Schönen. Böse Zungen sagen: die Reichen sind nicht schön, und die Schönen sind nicht reich. Egal, wir sind mitten drin an der Rüflikopfbahn im Hotel Pfefferkorn. Auch, wenn das Haus in die Jahre gekommen ist, so wird es regelmäßig renoviert. Die Gastleute sind wirklich freundlich und zuvorkommend, das Essen ist erwähnenswert gut. Einzig das Frühstück hat noch genug Raum zur Entfaltung. Das Mineralwasser am Abend kostet 9,80 Euro. Die Preise kann man hochrechnen und erkennen: ja, die sind hier hoch!
„Lech am Arlberg“ weiterlesenThörlweg – Gsohlhirnsteig
Gernot, Mio und ich sind unterwegs. In Wien ist es seit Weihnachten ungewöhnlich kalt. Also, die letzten paar Jahre war es deutlich wärmer. Egal, oben soll es wärmer sein. Schauen ma a mal.
„Thörlweg – Gsohlhirnsteig“ weiterlesenHaidsteig – Königschuss
In Wien liegt seit Tagen oder gar Wochen der Nebel. In den Bergen hingegen lacht oft die Sonne. Haidsteig und, wenn es gut geht, auch Königschusswandsteig. Gernot verwendet lieber Knieschusswandsteig. Ihn brauche ich also gar nicht fragen. Renate bevorzugt auch sicherere Bedingungen. Mio wäre für alles zu begeistern, aber.. Also, geht es alleine los.
Der Zustieg geht schnell, weil schneefrei und gar nicht kalt. Die Madonna ist auch bald erreicht, wo ich die beim Spar gekauften Spitzbuben auspacke. Ulli lehnt dankend ab und so mampfe ich das ganze Packerl alleine runter. 500g, immerhin ein halber Kilo! Prompt ist mir auch bald ein bisserl schlecht. Also, genau gesagt, ist noch ein anderer Steiggeher nachgekommen, der mir ein Keks abgenommen hat. Vier Jahre ist er jünger, wir tauschen uns aus. Und dann kommt noch einer daher. Ohne Klettersteigset schwebt er vorbei, biegt nach links ab und tänzelt den Malersteig hinauf. Ich schau‘ nicht schlecht!
Ein bisserl bleibe ich noch, genieße die Sonne und Ullis schweigsame Gesellschaft, ehe ich weiter steige und auch zeitnahe das Preinerwandkreuz erreiche. Ich fühle mich fit und einige mich mit mir selbst auf den Königschusswandsteig. Zwischen den Latschen liegt Schnee, aber sonst alles easy. Also, zum Einstieg.
Die Sonne lacht, das langärmlige Shirt reicht. Mir fehlt ein bisserl die Übung, und so nehme ich den Königschusswandsteig heute als deutlich schwieriger wahr als sonst. Auf die Frage, welcher Steig denn schwieriger sei, hatte ich nie so recht eine Antwort. Hier im Osten sind alle ähnlich, aber heute merke ich den Unterschied. Die Bedingungen sind zumindest richtig fein, womit auch der Königschuss ein Genuss ist.
Runter dann den Holzknechtsteig, an den ich mich auch irgendwann gewöhnt habe. Und ab zum Auto! Edler Tag, Sonne getankt, alles gut!






