Klettersteig: Haidsteig

Endlich wieder einmal in die Berge. In der Früh noch zum Arzt und dann auf die Hohe Wand. Aber das Wetter ist besser als erwartet und so entscheiden Gernot und ich spontan für die Rax. Für November haben wir ein bisserl wenig Gewand mit.

Zum Haidsteig gibt es mittlerweile recht wenig zu sagen. Zwei Wanderinnen kommen uns entgegen, aber das war es schon mit der Geselligkeit bis zum Waxriegelhaus. Im November hat der Haidsteig und sicherlich auch die Rax schon etwas Eigenes. Keine Menschen, nur die Gämsen schauen dir zu, der Tag ist kurz. Heute drückt der Föhn die Wolken gegen die Rax und so haben wir ab der Madonna Nebel. Das verstärkt den mystischen Charakter zusätzlich.

Die Kletterei ist ein vertrauter Genuss. Gernot geht die Tour das zweite Mal in seinem Leben und hat auch keinen Stress. Die Wand ist für die Jahreszeit einigermaßen trocken und so gibt es auch ab dem Großen Kessel keine erschwerten Bedingungen.

Am Plateau bläst es abenteuerlich, trotzdem nehmen wir das Gipfelkreuz auf der Preinerwand mit, ehe wir über den gesperrten Göbl-Kühn-Steig hungrig Richtung Waxriegelhaus absteigen. Entgegen der Ankündigung stören keine Forstarbeiten unseren Abstieg. Wir genießen Hirschgulasch und Nachspeise. Richtung Griesleiten kommen wir den Forstarbeitern doch noch in die Quere. Diesmal aber nicht so spektakulär wie schon mal einst an dieser Stelle.

Zusammengefasst war es eine tolle Tour an diesem einsamen Novembertag.

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