Renate, Mio und ich starten an diesem Dienstag vom Preiner Gscheid aus. Renate hat die Tour ausgesucht. Wir starten wieder einmal in den einsamen Teil der Rax. Alles geht gut dahin. Der Schnee wird weniger, die Schneerosen werden mehr. Bei der Karneralm wird gerastet. Mio weiß, wo gejausnet wird. Da gibt es heute keine Programmänderung.
Am Plateau liegt dann durchgängig eine Schneedecke. Kalt ist es, wir packen uns fest ein. Mio jagt auch nicht mehr jeder Gämse nach. Er könnte, wenn er wollte. Aber warum auch?
Runter geht es den Schlangenweg. Man kommt schon gut ohne Grödel runter. Die einzige Auffälligkeit sind ein paar Bergschuhe, die jemand hier am Rand schon weit unten abgestellt hat. Sachen gibt’s, ich melde es dem Hüttenwirt beim Waxriegelhaus.
Im Siebenbrunnenkessel ist Mio plötzlich weg. Auf meinen Pfiff vergehen schon ein, zwei Minuten. Mio hat den richtigen Weg eingeschlagen und ist zum Waxriegelhaus vorgelaufen. Ja, er kennt das Programm. Jetzt musste er nochmals zurück. Völlig außer Atem steht er da, holt sich das Leckerli ab und ist wieder weg. Bei der Hütte wartet er. Er weiß ja, was sich gehört.
Einziges Low-Light des Tages ist, dass am Waxriegelhaus dienstags nur Suppen serviert werden. Na ja, das halten wir auch aus! Fein war’s!








